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57. MOROP Kongress
am: 5. 9. 2010
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Das war unser Technisches Seminar 2010

Image Die diesjährigen Themen der technischen Fachtagung waren der Einbau einer Akkubetriebenen Innenbeleuchtung in Donnerbüchsen und Spantenwagen N28 sowie die Ver- und Bearbeitung von Sandsteinmatten.
 
Die 14 Teilnehmer umfassende Gruppe wurde von Kollegen Heinrich Pichler in die Verarbeitung und den Einbau der Einzelteile der Akkubetriebenen Innenbeleuchtung unterwiesen.

Als erstes wurden die Fahrzeuge in ihre Einzelteile zerlegt um Ladebuchsen und Ein-/Ausschalter in die Grundplatten der Wagenmodelle einzubauen. Es gab je nach Wagenmodell unterschiedliche Verdrahtungs- bzw. Anschlussformen der SMD Leuchtdioden welche für Licht sorgen sollten. Nicht jedem Teilnehmer war es gelegen mit diesen kleinen Bauteilen umzugehen. Durch gegenseitige Hilfe konnten diese Probleme aber schnell aus dem Weg geräumt werden. Am Ende des Tages konnte jeder Teilnehmer sein beleuchtetes Modell mit nach Hause nehmen.

Alternativ konnten auch andere Fahrzeuge mit dieser Art der Innenbeleuchtung ausgerüstet werden. Kollege Brezina überraschte mit einer anderen Art die Innenbeleuchtung seines Wagenmodelles auszuschalten. Anstelle des Schiebeschalter unter dem Wagenboden kam einer Reed-Magnetschalter welcher im Dachbereich situiert war zum Einsatz. Durch überstreichen dieses Schalters mit einem Magneten konnte so die Innenbeleuchtung Ein- und Ausgeschalten werden ohne das Fahrzeug vom Gleis genommen werden muß.

Der zweite Punkt der technischen Fachtagung widmete sich der Herstellung eines Stützpfeilers. Dieser Stützpfeiler wurde mit echtem Sandstein verkleidet. Jeder Teilnehmer erhielt ein Startset mit flexiblem Sandstein, den nötigen Kleber und dem Oberflächenfinish.

Nach erster Beschau dieser Sandsteinplatten hatte wohl jeder Teilnehmer ein seltsames Gefühl ob das was da vor ihm lag wirklich überzeugen könnte.

Herr Bodlak, welcher diesen Seminargang leitete erklärte uns Schritt für Schritt wie der Umgang mit dem Material erfolgen soll. Als erstes wurde ein Raster in Größe der Ziegel auf die Rückseite der Sandsteinplatte aufgezeichnet, im nächsten Schritt wurde die Matte mit Kontaktkleber eingestrichen, ebenso wie das Trägerelement. Nach erfolgter Trocknung des Klebers wurde die Sandsteinmatte zerschnitten und die Sandsteinplättchen auf geklebt. Nach dem Anpressen wurde der Sandstein mit einem Oberflächensiegel eingestrichen und anschließend die Fugen mit einem Stück Sandstein verrieben. Das Ergebnis konnte alle Teilnehmer überzeugen.

Alles in allem, ein sehr gelungenes Seminar!

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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 16. Juni 2010 )
 
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